Die vier Zyklusphasen und was sie für die Haut bedeuten
Der weibliche Zyklus dauert im Schnitt 28 Tage und gliedert sich in vier Phasen. Jede Phase hat ein eigenes Hormonmuster — und ein eigenes Hautbild.
Menstruationsphase (Tag 1–5): Estrogen und Progesteron sind am tiefsten. Die Haut ist trocken, dünn und reizempfindlich. Barriere-Reparatur steht im Vordergrund — keine reizenden Aktive.
Follikelphase (Tag 6–13): Estrogen steigt, die Haut wirkt frischer, robuster, ist tolerant gegenüber Wirkstoffen. Ideales Zeitfenster für BHA, AHA und Vitamin C.
Eisprung (Tag 14–16): Estrogen-Peak, kurzzeitig auch Testosteron-Anstieg. Talgproduktion steigt, Poren erscheinen größer. Hier punktet Niacinamide und ein Pore-Minimizer.
Lutealphase (Tag 17–28): Progesteron dominiert. Sebumproduktion steigt, hormonelle Pickel an Kinn und Kiefer treten auf. Dies ist die klassische Tretinoin-Phase, ergänzt durch Snail Mucin oder Ceramide als Repair.
Was die Forschung sagt
Studien zeigen, dass Sebumproduktion mittelfristig mit dem Progesteron/Estrogen-Verhältnis korreliert (Pochi et al., Journal of Investigative Dermatology). Die Barrierefunktion ist in der Lutealphase nachweislich reduziert (Muizzuddin et al., 2005), und die Reizschwelle der Haut sinkt prämenstruell.
Das heißt konkret: dieselbe Konzentration Salicylsäure kann in der Follikelphase angenehm sein und in der späten Lutealphase brennen. Eine zyklus-synchrone Routine berücksichtigt das.
Wie Plumi das umsetzt
Plumi tracked deinen Zyklus und baut für jede Phase eine eigene Morgen- und Abendroutine. BHA landet automatisch in der Follikelphase, Tretinoin in der Lutealphase, Repair-Schritte in der Menstruation. Du musst nicht jeden Tag selbst überlegen, was heute dran ist — die Wochen-Übersicht zeigt dir den Plan für sieben Tage im Voraus.